Noordwolde

05.07.2011

Nordwoolde NL – Seitenwagen Europameisterschaft Finale

Was zum Saisonhöhepunkt werden sollte wurde für Marco und Peter zur schmerzlichen Erfahrung.

Aber von vorn:

Team Hundsrucker traf gut vorbereitet Samstag früh in Nordwoolde ein. Das erste Training begann gegen 18:30 Uhr. Die ersten Trainingsrunden zeigten schnell wie gut Marco mit der schwer zu befahrenden Bahn klar kam. Alles sah richtig gut aus für den kommenden Tag.

Nach langer Wartezeit ging es am Sonntag dann endlich los.

Marco war gleich im ersten Lauf dabei – welchen er nach hartem Kampf gewinnen konnte.

Er hatte die erste Duftmarke gesetzt.

Im zweiten Lauf wurde es Ernst. Hier waren die Favoriten Kunert und Matthjijssen mit am Start. Aber auch hier musste nur ein Punkt gegen den späteren Europameister abgegeben werden. Das Gespann Kunert / Eibl wurde auf den dritten Platz verwiesen.

Im dritten Heat konnte holten sie sich einen Start – Ziel Sieg und waren vor dem vierten Lauf schon direkt für das A-Finale qualifiziert. Alles sah sehr sehr gut aus.

Ganz entspannt gingen die beiden an den Start für den vierten Lauf. Leider kam es nach dem Start in der ersten Kurve zur Kollision mit dem Gespann …….. wodurch Marco und Peter zu Sturz kamen. Da sie unverschuldet an dem Abbruch waren, durften sie gleich nochmal an den Start gehen.

Doch es war wie verhext. Beim Neustart erwischte Marco gleich in der ersten Kurve ein Loch in dass das Vorderrad eintauchte; dadurch überschlug sich das Gespann spektakulär. Deutlich vom Sturz gezeichnet kehrten Marco und Peter mit dem demolierten Gespann ins Fahrerlager zurück.

Das alles kurz vor dem A-Finale !!!

Mit Hochtouren und vielen Helfern wurde daran gearbeitet das Material wieder halbwegs fit zu bekommen um beim Finale mit dem eigenen Gespann an den Start gehen zu können.

Vielen Dank nochmals an das Team Venus – die sofort einen Kotflügel zur Verfügung stellten – und natürlich auch an das Team Domscheid die sofort ihr Gespann für Start vorbereiteten, damit – sollte die Zeit nicht reichen – Marco ihr Gespann für den Finallauf nehmen könnte.

Doch die Zeit reichte aus für Marco und sein Team das Gespann für das Final wieder hinzubekommen.

Durch die Stürze schwer gezeichnet stiegen die zwei wieder auf ihre Maschine um das Finale zu bestreiten. Marco legte einen super Start hin und war mit dabei. Leider erwischte er mit dem Vorderreifen an einer Stelle viel Grip dass das Motorrad stieg. Bis das Motorrad wieder unter Kontrolle war, war das Feld vorbei.

Durch die schwierige Bahn mit vielen Löchern und den beiden Stürzen hatte Marco nicht mehr die Kraft um nochmal voll anzugreifen. Er konnte nur noch seinen 5 Platz halten.

Enttäuscht und unter großen Schmerzen kehrten die beiden ins Fahrerlager zurück.

Der 5. Platz spiegelt nicht die Leistung wieder die Marco und Peter an diesem Tag erbracht haben, aber so ist das Regelweg.

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